Vollintegralmesser „Diana Artemis“

„Diana im Licht und Schatten“

 

  • Messermacher: Richard Kappeller
  • Graveur: Daniel Karagiannis
  • Klinge: Flachstich von Hand in Böhler N690 Stahl mit feiner Schattierung Fantastic Ornament Arabesqes“ (Frankreich)
  • Messerrücken-Unterseite: Diana plastisch verschnitten und ziseliert , Feingold tauschiert
  • Griff: Versteinerte Kohle mit Mosaiknieten
  • Knauf: Kopf „Waldgeist“ vollplastisch herausgearbeitet und ziseliert
  • Legende:  Auf dem Vollintegralmesser „Diana Artemis“ wird die Göttin Diana mit Bogen einer Mondsichel im Licht und Schatten zur Abwehr bösen Übels symbolisiert.
    Begleitet von dynamischer aus der Pflanzenwelt stilisierter Ornamentik an der Klinge wird die Göttin der Jagd dynamisch mit schießendem Pfeil am Griffstück (Ober und Unterseite) dargestellt.


Geschichte:
Diana war in der römischen Mythologie die Göttin der Jagd, des Mondes und der Geburt, Beschützerin der Frauen und Mädchen.

Ihr entspricht die Artemis in der griechischen Mythologie. Dadurch, dass (vor allem in der nachantiken Mythologie) Apollon mit Helios identifiziert wurde, wurde Artemis und damit auch Diana mit der griechischen Selene bzw. der römischen Luna gleichgesetzt.

Das führte dazu, dass beispielsweise „Diana und Endymion“ (eigentlich: „Selene und Endymion“) ein beliebte Thematik der bildenden Kunst in der Neuzeit ist.

Diese ikonografische Verschmelzung wird vollständig, wenn der Bogen der Diana zur Mondsichel wird.

In der Kunstgeschichte gibt es zahlreiche weitere Sujets aus den Mythen um Diana-Artemis, die in der Malerei, aber auch in der Skulptur der Neuzeit vielfach gestaltet wurden.